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S23 ist zweifellos eines der stärksten SARMs, die derzeit entwickelt werden. S23 wurde durch Modifizierung der Struktur eines älteren und weniger wirksamen SARMs namens C-6 geschaffen, indem die Para-Nitro-Gruppe von C-6 durch eine Cyanogruppe ersetzt wurde. Pharmakokinetische Studien haben gezeigt, dass C-6 zu 76% bioverfügbar ist, wenn es oral eingenommen wird, und wenn die Para-Nitro-Gruppe durch eine Cyanogruppe ersetzt wird, erreicht S23 eine Bioverfügbarkeit von 96% bei oraler Einnahme.
S23 befindet sich derzeit in der Entwicklung für den potenziellen Einsatz als männliches hormonelles Verhütungsmittel. Es befindet sich noch in der präklinischen Entwicklungsphase, was bedeutet, dass es nur an Tieren und nicht an Menschen getestet wurde. Präklinische Daten zeigten, dass S23 das am stärksten entwicklungshemmende SARM war und bei allen behandelten Ratten zu Unfruchtbarkeit führte. Dies wird voraussichtlich Interesse an seiner potenziellen klinischen Verwendung als Form der männlichen Geburtenkontrolle wecken.
S23 wird in der Bodybuilding-Community immer beliebter aufgrund seiner starken Muskelaufbau- und Körperzusammensetzungseffekte. Nutzer von PEDs behaupten, dass S23 eine stärkere Alternative zu S4 ist, ohne die mit der Sicht verbundenen Nebenwirkungen. Studien haben auch gezeigt, dass S23 die Prostatagröße reduziert, was das Gegenteil eines sehr häufigen negativen Effekts von anabolen Steroiden (Prostatavergrößerung) ist. Diese Daten werden jedoch oft missverstanden, da alle SARMs dosisabhängig die Prostatahypertrophie verhindern.
Derzeit gibt es keine Studien zu S23 und Leberschädigung. Obwohl dies das stärkste SARM ist, sollte es technisch gesehen leberfreundlicher sein als YK11, da es nicht so viele methylierte Gruppen hat.
S23 gilt als das am stärksten testosteronsuppressive SARM auf dem Markt.